TIMBERFARM Panama Ost/West – Anbau, Bewirtschaftung und Ernte

TIMBERFARM Panama Ost/West – Anbau, Bewirtschaftung und Ernte



(01.Oktober 2018) PANAMA-WEST: Die Bewirtschaftungs- und Erntearbeiten in ganz Panama-West verlaufen trotz der erwähnten gelegentlichen Einschränkungen gut. Auf den 2012er Kautschukplantagen erreichen Woche für Woche mehr Kautschukbäume den für den Beginn der Erntephase notwendigen Baumumfang von 45 cm.

Darüber freut sich vor allem auch ProCaucho, der lateinamerikanische TIMBERFARM-Partner, welcher zu Beginn der diesjährigen Erntezeit in globo die Kautschukernte 2018 unabhängig vom effektiven Ernteertrag zu einem fairen Preis erworben hatte und sich jetzt entsprechend darüber freut, wenn seine Kalkulationen aufgehen. TIMBERFARM verhandelt derzeit mit ProCaucho über eine Fortsetzung dieser Abmachung für das Erntejahr 2019, inklusive der zusätzlichen Ernteerträge aus dem Kautschukjahrgang 2013.

Hinweis: Da das vereinbarte Volumen mit ProCaucho fix ist (1.550 kg pro Hektar im zweiten Erntejahr, zahlbar in zehn monatlichen Tranchen, nach dem Wintering von Mai 2018 bis Februar 2019, zum durchschnittlichen monatlichen Kautschukpreis) bewegen sich die abgerechneten Kautschukerlöse nur in einer kleinen Bandbreite.

PANAMA-OST: In Panama-Ost konzentrieren sich die Arbeiten auf die Fertigstellung der Pflanzarbeiten auf der Kautschukplantage PANARUBBER 18 sowie auf weitere Bewirtschaftungs- und Optimierungsarbeiten auf PANARUBBER 17. Aufgrund der erzielten Fortschritte während der letzten Wochen auf PR18 und PR17 konnte auch bereits eine Arbeitsgruppe mit den ersten Vorbereitungsarbeiten für die neue Kautschukplantage PANARUBBER 19 beauftragt werden.

Auch die Produktion neuer Kautschukbaumsetzlinge steht in Panama-Ost im Fokus. Gegen 300.000 robuste junge Kautschukbäume für die rund 500 Hektar großen 2019er Pflanzgebiete sollen bis zum Frühjahr 2019 mittels biologischem Klonen angezüchtet und pflanzbereit gemacht werden.

TIMBERFARM Panama – Kautschukhandel

TIMBERFARM Panama – Kautschukhandel



(01.November 2018) Um am lukrativen Kautschukhandel teilnehmen zu können, müssen Volumen angeboten werden, welche vorläufig noch weit über den Ernteerträgen der panamaischen TIMBERFARM-Kautschukplantagen liegen. Außerdem werden an den Märkten nur standardisierte Kautschukprodukte wie TSR 20, welcher vor allem in der Reifen- und Autoindustrie eingesetzt wird, gehandelt. Kautschukfabriken mit Verarbeitungskapazitäten sind deshalb das Tor zum internationalen Kautschukhandel.

TIMBERFARM macht sich zunutze, dass es weltweit viel zu wenig Kautschukfabriken gibt, welche unverarbeiteten Cup-Lump-Naturkautschuk zu TSR oder anderen standardisierten Kautschukprodukten verarbeiten und verwerten können. Dank günstiger Frachtkosten können große Volumen von unverarbeitetem Kautschuk von fast überall auf der Welt nach Panama oder zu anderen Standorten mit TIMBERFARM-Vertragsfabriken (derzeit z. B. nach Porto de Santos, Brasilien), welche über Kapazitäten verfügen, importiert und dort zu Standardprodukten verarbeitet und zügig im Markt verkauft werden.

Der Kautschukhandel ist nicht zuletzt attraktiv, weil er dank Akkreditiv-Abwicklung von eingebundenen Banken sicher und professionell durchgeführt wird (Ein Akkreditiv, auch Letter of Credit genannt, ist die Verpflichtung einer Bank, nach Weisung des Auftraggebers, z. B. TIMBERFARM, erst bei Vorlage bestimmter Dokumente eine Zahlung an einen Lieferanten zu leisten.).

Natürlich liegt das Geheimnis des erfolgreichen Handelns darin, dass man günstiger einkauft als verkauft. Betonung liegt auf Geheimnis, deshalb werden wir uns hier etwas zurückhalten. Tatsache ist jedoch, dass es TIMBERFARM gelungen ist, global und regional (GloReg) unverarbeitete Kautschukvolumen vertraglich so zu sichern, dass ein im Ergebnis lukratives Resultat entsteht.

Bewilligung der Vermögensanlage PANARUBBER 19

Bewilligung der Vermögensanlage PANARUBBER 19



TIMBERFARM bietet neue Beteiligung PANARUBBER 19 an

(01. Dezember 2018) Pünktlich zum Jahreswechsel hat die GmbH seine neue Vermögensanlage PANARUBBER 19 lanciert. Dies ist neben der TIMBERFARM Kautschukverarbeitungs-GmbH & Co. KG die vierte Vermögensanlage nach dem Vermögensanlagengesetz und die mittlerweile 23 Kautschukplantage welche von der TIMBERFARM angelegt und betrieben wird.

Somit ist zum Jahresschluss direkt schon für den Jahresstart gesorgt.

Dazu wird 2019 wieder eine Fläche von 200 ha mit insgesamt 110.000 Kautschukbäumen, welche in den kommenden 15 Jahren rd. 144.000 m³ Holzvolumen und rd. 6.400 t Kautschukertrag erzeugen soll.

Die prognostizierte Rendite beläuft sich laut Verkaufsprospekt auf rd. 218 Prozent (Ausschüttungen exklusive Rückzahlung des Kapitals) in 15 Jahren. Die Vermögensanlage läuft maximal bis zum 31.12.2033 und wird zu diesem Datum hin aufgelöst.

Der Tag des Holzes – World Wood Day 2019

Der Tag des Holzes – World Wood Day 2019



(21.03.2019) Am 21. März 2019 huldigen Menschen aus aller Welt einen Tag lang Äste, Zweig und Stamm. Denn heute ist der Internationale Tag des Holzes, welcher auch bei TIMBERFARM eine elementare Rolle spielt. Holz ist als Baustoff aus vielen Unternehmen und Privatheimen nicht wegzudenken, gleichsam ziehen Kraftwerke und Öfen auch Energie und Wärme aus ihm. Nicht zu vergessen ist auch die Rolle von Holz als Kohlenstoffspeicher, der das Treibhausgas CO2 bindet. Es lohnt sich am heutigen World Wood Day einen Blick auf den nachwachsenden Rohstoff Holz zu werfen, der eine größere Aufmerksamkeit verdient hat.



Was ist Holz eigentlich?

Das ist eine ganz und gar nicht hölzerne Frage, denn bei Definitionen so einfacher und selbstverständlich vorkommender Dinge wie Holz, tun sich viele dann doch etwas schwer.

Holz meint im Allgemeinen das harte Gewebe der Sprossachsen von Bäumen und Sträuchern. Das können Stamm, Äste und Zweige sein. Botaniker bezeichnen Holz in einer weitergreifenden Definition als lignifiziertes pflanzliches Gewebe. Als Nutzpflanze gehören Gehölze zu jener Flora, die die Menschen weltweit schon am längsten kennen.


Welche Baumsorten werden häufig zur Nutzung herangezogen?

Holz hat einen vielseitigen und interessanten Weg in seiner Nutzungsgeschichte hinter sich. Angefangen mit seiner Rolle als Brennstoff und damit als Wärmelieferant, kam schon bald seine Funktion als Baumaterial hinzu. Im Vergleich zu Stein, war Holz lange Zeit viel einfacher in Form und Schnitt zu bringen, außerdem weist es ein geringeres Transportgewicht auf.

Holz war und ist ein Bestandteil vieler Spiel- und Werkzeuge, Bänke und Möbel im Innenbereich. Heutzutage spielen Designer mehr und mehr mit der Optik einiger Holzsorten, die mitunter als reine Dekore vorkommen. In einem „Rotkirsche“-Schreibtisch im Arbeitszimmer ist oft „nur“ die Oberfläche aus diesem Baum, im Inneren befinden sich Spanplatten aus einem anderen Holz.


Nadelhölzer

Nadelbäume finden eine breite Verwendung in Deutschland, die Anzahl der geschlagenen Erntefestmeter (so rechnet man die Masse an Holz in Wäldern) übersteigt allein zum Beispiel in Bayern jährlich zehn Millionen. Zu den beliebten Nutzsorten unter den Nadlern zählen:

  • – Fichte
  • – Kiefer
  • – Lärche
  • – Douglasie
  • – Tanne
  • – Wacholder
  • – und Eibe

Laubhölzer

Für Laubbäume findet die Industrie vor allem im Innenausbau von Häusern Verwendung. Eiche, Buche und Birke werden immer mehr als Brennstoff genutzt. Der Anteil am deutschen Gesamtholzeinschlag ist im Vergleich zu den Nadelhölzern aktuell wesentlich geringer.

Insgesamt lassen sich folgende Laubbäume in eine Nutzliste einriehen:

  • – Buche
  • – Eiche
  • – Ahorn
  • – Esche
  • – Ulme
  • – Kastanie
  • – Erle
  • – Birke
  • – Walnuss.

Nicht fehlen darf natürlich auch der Kautschukbaum. TIMBERFARM baut schon seit längerem auf 2.000 Hektar Land Kautschukplantagen in Panama auf, deren Holz nach jeweils 15 Jahren geschlagen wird. Anleger ziehen damit nicht nur einen Gewinn aus dem Produkt des Baums, sondern auch aus der Verarbeitung des Holzes.


Bäume schützen und nachhaltig behandeln

Der Schutz von Bäumen ist ein hohes Gut in der Gesellschaft und sollte es nach wie vor auch sein. In vielen Städtesatzungen findet sich deshalb ein Paragraph, für jeden gefallenen Baum einen neuen zu pflanzen. Möchte man als Privatbesitzer in seinem Garten einen Baum fällen, muss ab einem bestimmten Stammumfang eine Erlaubnis beantragt werden.

Feiertage wie der World Wood Day, und sei er auch nur symbolisch, erinnern uns daran, was wir als Bürger noch alles tun können, um dem wichtigen Luftreiniger Baum und anderen Pflanzen das Leben leichter zu machen.

TIMBERFARM gibt zum Welttag des Holzes folgende Empfehlungen:

  1. – Die Umweltorganisationen BUND und NABU stehen häufig in Fußgängerzonen oder haben eine Außenstelle in Ihrer Stadt. Engagieren Sie sich in deren Initiativen zum Schutz und Erhalt wertvoller Bäume und anderer Pflanzen!
  2. – übernehmen Sie eine Patenschaft für einen Baum, zum Beispiel auf baeume.de!
  3. – Im Rekordsommer 2018 musste die Feuerwehr nicht nur Brände löschen, sondern rückte auch zur Kühlung und Bewässerung großer Bäume aus. Nehmen Sie in solchen Momenten Eimer oder Schlauch, um die Sache selbst in die Hand zu nehmen!

Nachfolgend finden Sie noch weitere Informationen zum Kautschukbaum, Holzverwendung und – ebenfalls am heutigen Tage zelebriert – dem Tag des Waldes!


Weiterführende Links zum Tag des Holzes

Wer entlastet die Kautschukbäume?

Wer entlastet die Kautschukbäume?





Noch nicht „aus der Puste“

(01.04.2019) Industrie, Handel und Privathaushalte nutzen Kautschuk jeden Tag und überall. Fast unbemerkt begegnet uns der Rohstoff, der mittlerweile unentbehrlich in unserem Alltag etabliert ist. Die Nachfrage ist riesig, die Gewinnungsmöglichkeiten jedoch begrenzt. Mit fortschreitender Zeit und wachsendem Bedarf wird der Vorrat knapp.

Der Kautschukweltverband IRSG geht davon aus, dass bis 2024 circa 800 Millionen zusätzliche (!) Kautschukbäume notwendig sind, um die prognostizierte Nachfrage decken zu können. Was jetzt?

Entweder müssten die Bäume schneller wachsen oder die Menschen weniger benötigen. Beide Rettungsmaßnahmen klängen gut – liegen aber fern der Realität. Die Forschung sieht hier großen Handlungsbedarf. Zumal synthetisch hergestellte Nachahmungen den Naturkautschuk von seinen Eigenschaften her nicht ersetzen können.


Kann Löwenzahn die Kautschukbäume entlasten?

Die Wichtigkeit des Kautschuks als Rohstoff bringt Unternehmen seit langem dazu, nach alternativen Bezugsmöglichkeiten zu forschen – zum Beispiel Löwenzahn: der milchige, weiße Saft des Asphaltdurchbrechers und Wünscheerfüllers bewies sich als umweltfreundliche Möglichkeit, die Kautschukbäume immerhin in einigen Fällen ein wenig zu entlasten.

Der Saft der Pflanze ist Latex, welcher dringend zur Kautschukherstellung benötigt wird. Der deutsche Reifenkonzern Continental ist auf diesem Forschungsgebiet einer der Vorreiter. Er eröffnete Ende 2018 das erste deutsche Forschungs- und Versuchslabor für die Kautschuksimulation aus Löwenzahn.

Nach dem leisen „Heureka!“ über die ersten Erkenntnisse stellten sich schnell die ersten Fragen und Hürden in den Weg. Kenntnisse über die Schädlings- und Krankheitsresistenz müssen erworben werden, sowie eine sinnvolle Weiterverwertung jenes Teils der Pflanze (85-90%), der nicht zur Kautschukproduktion verwendet werden kann. Problematisch ist auch, dass sich die Pollen des Löwenzahns unkontrolliert über den Wind ausbreiten, was eine landwirtschaftliche und ökonomische Nutzung stark beeinträchtigt.


Kautschukbäume müssen noch durchhalten

Schätzungen, wann Löwenzahn als Kautschukbaumersatz bestaunt werden kann, liegen bei fünfzehn bis zwanzig Jahren. Das Problem ist noch lange nicht gelöst, die Suche nach Entlastungsmöglichkeiten geht weiter. Zum Glück sind die Kautschukbäume noch lange nicht aus der Puste und werden so oder so „ihren Baum stehen“. Es ist ein weiteres Zeichen, wenn nicht gar Auftrag für die TIMBERFARM GmbH, ihren Weg in Panama weiterzugehen und in Zukunft den Anbau der Kautschukplantagen noch weiter zu intensivieren.

Kautschukindustrie mit Anpassungen an die E-Mobilität

Kautschukindustrie mit Anpassungen an die E-Mobilität





(26.04.2019) In den letzten Jahren rücken immer mehr Umweltthematiken in den Vordergrund des öffentlichen Diskurses. Dabei geht es um den Tierschutz, nachhaltige Lebensmittelanbauformen oder auch die Förderung der regenerativen Energieerzeugung. Spätestens seit der Gründung von Tesla durch Elon Musk ist auch die Mobilität in den Fokus des Diskurses gerückt und die Nachfrage an Elektroautos gestiegen.

Auch wenn bisher die meisten PKWs noch mit Verbrennungsmotoren fahren und somit fossile Brennstoffe benutzen, gibt es Vorzeigeländer wie Norwegen. In dem skandinavischen Land steigt die Verbreitung von Elektroautos rasant an. Die Nachrichtenagentur Reuters prognostiziert, dass der Anteil der strombetriebenen Fahrzeuge 2019 auf über 50 % steigt.

Doch sind PKW nicht die einzigen Fahrzeuge, die mit Strom betrieben werden können. Städte in ganz Deutschland planen, Elektrobusse im öffentlichen Personennahverkehr zu nutzen. Auch die Logistikbranche setzt bei vielen Fahrzeugen wie Gabelstaplern, Transportern und teilweise sogar LKW auf den elektrischen Antrieb.


Schluckt die Elektromobilität Dichtungen und Schläuche?

Die steigende E-Mobilität senkt die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen und wirkt sich positiv auf den Klimawandel aus. Jedoch sind dies nicht die einzigen Veränderungen, welche die Entwicklung mit sich bringt.

Elektroautos funktionieren nicht nach demselben Prinzip wie die Klassiker mit Verbrennungsmotor. Zum Beispiel verändern sich bisher benötigte Bestandteile aus Gummi. Manche Schläuche, Riemen und Dichtungen sind nicht mehr notwendig, da der Motor keine Flüssigkeit für den Antrieb nutzt. Doch werden diese, bei der Umstellung auf den Strombetrieb, durch neue Komponenten ersetzt, welche anderen Funktionen dienen.

In Zukunft müssen sich Gummihersteller weiterentwickeln, um Spezialdichtungen, Separatoren oder auch neue Dämpfer zu entwickeln. Die E-Mobilität bremst somit in keiner Weise den Bedarf von Kautschuk für PKWs, sondern treibt Neuerungen in der Branche voran. Zudem wächst der Verbrauch an Reifen durch die veränderten Gegebenheiten bei Elektroautos. Mit dem zusätzlichen Gewicht der Akkus und dem direkten Drehmoment von Elektromotoren steigt der Verschleiss um bis zu 30 Prozent.


Kautschuk bleibt ein wichtiger Teil des Elektroautos

Durch die steigende Nachfrage von Elektroautos muss sich die Kautschukindustrie anpassen und neue Hürden nehmen. Mit dem Wandel im Mobilitätssektor müssen neue Komponenten entwickelt werden, für die Kautschuk eine wichtige Rolle spielt. Vor allem in der Reifenherstellung wächst der Bedarf nach hochwertigem Gummi, da der Verschleiss mit der Umstellung ansteigt.

Die TIMBERFARM GmbH sieht diese Herausforderung und begleitet die Automobilindustrie dabei, indem sie nur die hochwertigsten Rohstoffe anbaut. Dabei stellt sie durch den stetigen Ausbau von Plantagen und Infrastruktur sicher, dass auch in Zukunft der Bedarf an Kautschuk gedeckt werden kann.

WORLD RUBBER SUMMIT 2019 Konferenzbericht

WORLD RUBBER SUMMIT 2019 Konferenzbericht





Am 18. und 19. März 2019 trafen in Singapur, Park Royal Vertreter wichtiger Unternehmen und Verbände der Kautschukindustrie zum WORLD RUBBER SUMMIT 2019 zusammen. Unter Organisation der IRSG und SingEx Exhibtitions tauschten sich Unternehmenslenker und Repräsentanten im Rahmen von Vorträgen und Networking über die aktuellen Entwicklungen der Branche aus. TIMBERFARM wurde in Person von Hauptgeschäftsführer Maximilian Breidenstein und der CEO Panama, Jacqueline Calderon, auf diesem Event vertreten. Welches waren die dominierenden Gesprächsthemen?


„New Paths for the Rubber Economy“ – Programmpunkte in Singapur

Wie kann die Kautschukwirtschaft einen Nachhaltigkeitsansatz verwirklichen? Welche Entwicklungen stehen vor der Tür? Was bedeutet das explizit für die Automobilindustrie?

Die Tagung war also vor allem unter der Überschrift Nachhaltigkeit zu sehen. Den Auftakt machte mit Herrn Stefan Rittmann von ARLANXEO aus Dormagen ein Landsmann, der die Eröffnungszeremonie moderierte. Im Panel von 14 bis 15:30 Uhr äußerten sich u.a. IRSG-Generalsekretär Salvatore Pinizzotto, den wir an dieser Stelle auch schon im Recap der DKT-Tagung in Nürnberg vorgestellt haben, zur Frage der Einkommen von Landwirten. In der Lieferkette des Kautschuks stehen sie an der wichtigsten Position, und eine faire Marge für ihre KMUs sind ein Schlüsselfaktor im gesamten Handel.

Eine wichtige, aber weitgehend leider noch nicht obligatorische Thematik war die Stärkung von Frauen in der Branche. Auf einer Podiumsdiskussion tauschten mit Dar Wong, Georgette Tan, Ellen Tan-Go, Beh Kok, Fong und Elok Mulyoutami überwiegend Angehörige Singapurischer Verbände Argumente aus, wie die Wettbewerbsfähigkeit von Frauen im Business gestärkt werden kann.

Den Abschluss des Tages markierte die Frage, die auch sonst über vielem schwebte, wie die Kautschukindustrie insgesamt grüner und nachhaltiger werden kann. Dies setzte sich in einigen konkret gefassten Vorträgen am zweiten Tag fort:

  • – Paradigmenwechsel: Reifenleistung und deren Auswirkungen auf die Industrie
  • – Kautschukhandel in China: Von gestern zu heute auf dem Weg ins Unkonventionelle
  • – Naturkautschuk vs. Synthetischer Kautschuk – Preispolitik und Nachfrage


TIMBERFARM im Gespräch mit Veranstaltungsteilnehmern

Maximilian Breidenstein und die Geschäftsführerin Panama Jacqueline Calderon, die diesmal ebenfalls vor Ort war, führten mit zahlreichen Händlern und Reifenproduzenten Gespräche. Unter anderem deswegen, da die Kautschukfabrik von TIMBERFARM in den nächsten Wochen mit der Produktion beginnen wird und die Industrie daran ein hohes Interesse zeitigt, da mit vielen Partnern dann bereits eine direkte Belieferung beginnt.

Hierzu haben insbesondere Gespräche mit Unternehmen aus den amerikanischen Staaten Früchte getragen, da immer mehr Unternehmen für die Devise „buy local“ einstehen. Auch der Reifenproduzent Yokohama zeigte Interesse an einer Partnerschaft mit Timberfarm, um seine Werke in den USA zu beliefern. Yokohama möchte primär Kautschuk aus Lateinamerika verwenden, um diesen nicht von Asien aus um die halbe Welt transportieren zu müssen.

Daran andockend, gibt es seitens von Instituten nennenswerte Bestrebungen, TIMBERFARM weiteres Know-how zur Verfügung stellen, um den Kautschukanbau in Panama noch weiter extensivieren zu können.